Glossar
Absaugung: Das Entfernen von Flüssigkeit aus dem Körper durch einen Saugvorgang.
Ambulante Operation: Ein Operationsverfahren, das keine stationäre Aufnahme und Übernachtung der Patientin in einem Krankenhaus erforderlich macht.
Biokompatibel: Die Eigenschaft eines Materials, biologisch kompatibel sein, indem es im lebenden Gewebe keine toxischen, schädlichen oder immunologischen Reaktionen auslöst.
Brustvergrößerung: Ein Operationsverfahren, bei dem die Brust durch Einsetzen von Implantaten vergrößert wird.
Brustimplantat: Eine weiche Silikonhülle mit verschiedenen Füllstoffen, die im Körper platziert werden kann.
Brustrekonstruktion: Ein Operationsverfahren, bei dem eine entfernte Brust wiederaufgebaut wird.
Einfache Mastektomie: Entfernung ausschließlich der Brust.
Expander-/Mammaimplantat: Ein Brustimplantat, das gleichzeitig als Gewebe-Expander fungiert. Es dehnt zunächst das Gewebe, verbleibt dann jedoch als permanentes Brustimplantat in der Brust.
Fasergewebe: Das Bindegewebe besteht zum größten Teil aus Fasern.
Flap: Ein auch als Gewebelappen bezeichneter Gewebeabschnitt, der Muskeln, Fett und Haut enthalten kann, und mitsamt seiner Blutversorgung von einer Körperstelle zu einer anderen verpflanzt wird.
Flap-Rekonstruktion: Wiederherstellung einer entfernten Brust mit einem Gewebelappen, aus dem die Brust geformt wird.
Gesäßlappen-Rekonstruktion: Eine Brustrekonstruktions-OP, bei der ein Gewebelappen aus dem Gesäßbereich in den Brustbereich verpflanzt wird.
Gewebe-Expander: Ein mit Kochsalzlösung auffüllbares Expander, das mit Salzwasser befüllt werden kann, um das Gewebe im Bereich der Mastektomie zu dehnen.
Glandulär: Auf eine Drüse bezogen.
Hämorrhagie: Unnatürliche innere oder äußere Blutung.
Hülle: Die Außenschicht eines Implantats. Sie enthält die innere Füllung und schließt diese fest ein.
Kapselkontraktur: Ein Zusammenziehen des Narbengewebes, das sich rings um ein Implantat herausbildet.
Kochsalzlösung: Eine auch als Saline bezeichnete Lösung aus Wasser und einem geringen Anteil an Salz. Daraus besteht ungefähr 71 % des Körpers eines Erwachsenen.
Latissimus-Dorsi-Flap-Rekonstruktion: Brustrekonstruktion unter Verwendung von Eigengewebe vom Latissimus-Dorsi-Muskel der Patientin, der sich auf dem Rücken befindet, zum Aufbau der Brust.
Lichtundurchlässig: Nicht durchsichtig, kann nicht durch sichtbare Lichtstrahlen und Röntgenstrahlen durchdrungen werden.
Lumpektomie: Operative Entfernung eines krebsartigen Tumors zusammen mit einem kleinen Bereich des umgebenden Gewebes.
Lymphknoten: Strukturen des Lymphsystems, die als Filter agieren, in denen Bakterien und Krebszellen aufgenommen werden, und die damit ein wichtiger Bestandteil des Immunsystems sind.
Mastektomie: Die Entfernung von Brustgewebe aufgrund kanzerösen oder präkanzerösen Zellwachstums.
Mastopexie/Brustlifting: Bruststraffung durch Entfernung von Haut, die durch Gravitation und Alterung erschlafft ist.
Milchdrüsengänge: Milchkanäle in der Brust.
Modifiziert radikale Mastektomie: Operative Entfernung der Brust, eines Teils des Fettgewebes und eines Großteils der Lymphknoten in der Achselhöhle, wobei die Brustwandmuskeln weitgehend unbeschädigt bleiben.
Pectoralis Major: Ein Muskel im oberen Brustkorb, der für die Stützung der Brust sorgt und der zur Bewegung der Arme benötigt wird.
Postoperativ anpassbares Implantat: Ein Implantat, bei dem das Volumen noch nach der Operation innerhalb eines bestimmten Spielraums justiert werden kann.
Prosthese: Jedes künstliche Körperteil (im Zusammenhang mit Brustvergrößerung/-rekonstruktion = Implantat).
Ptosis: Absinken. Eine Ptosis der Brust ist zumeist das Ergebnis der normalen Alterung, des Einwirkens der Gravitationskräfte, einer Schwangerschaft oder Gewichtsverlust.
Radikale Mastektomie: Entfernung der Brust, der darunter liegenden Muskeln und aller Lymphknoten der Achselhöhle.
Sepsis: Das Vorhandensein verschiedener Mikroorganismen bzw. ihrer Toxine im Blut oder Gewebe.
Silikon: Ein Material, das häufig für medizinische Implantate verwendet wird. Es besteht in erster Linie aus Silizium, Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff.
Silikongel: Silikon, das in verschiedenen Kohäsivitätsstufen hergestellt und als Füllmaterial für Brustimplantate verwendet wird. Es ähnelt in seiner Konsistenz natürlichem Brustgewebe.
Sinnesnerven: Nerven, die Impulse der Sinnesrezeptoren zum Gehirn oder zum Rückenmark leiten.
Sofortige Rekonstruktion: Brustrekonstruktion, die während desselben Operationsverfahrens stattfindet wie die Mastektomie.
Stationäre Operation: Ein Operationsverfahren, dass die stationäre Aufnahme und Übernachtung der Patientin in einem Krankenhaus erforderlich macht.
Thrombose: Bildung eines Blutgerinnsels.
Tram-Flap-Rekonstruktion: Brustrekonstruktion, bei der Gewebe und Muskeln aus dem unteren Bauchbereich der Patientin verwendet werden, um die Brust neu aufzubauen.
Verzögerte Rekonstruktion: Eine Brustrekonstruktion, die erst Wochen, Monate oder Jahre nach einer Mastektomie durchgeführt wird.